Pellets - Brennstoff von gestern für morgen

Viele Aspekte sprechen dafür: Wer ökologisch und ökonomisch heizen will, der kommt nicht um den Einsatz von Holz als Brennstoff herum. Wer es zusätzlich sauber und bequem haben will, für den sind Pellets die erste Wahl.

Feuer benötigt Futter, um Flamme und Wärme zu entfalten. Alles was eine gute Flamme braucht ist in Pellets enthalten. Pellets, das sind zu kleinen Zylindern gepresstes Holz, sechs bis acht Millimeter dick und bis zu 40 Millimeter lang. Ausgangsstoffe sind Sägemehl, Säge- und Hobelspäne oder sonstige "Abfälle", die bei der Holzverarbeitung anfallen. Mit hohem Druck werden diese Reste verpresst und in Form gebracht.

Ein Kilo Pellets entspricht dem Heizwert von einem halben Liter Heizöl. Die Kosten liegen jedoch weit unter denen des "flüssigen Konkurrenten" und auch Gas landet im Vergleich weit abgeschlagen. Da mit den knapper werdenden Ressourcen und den Unwägbarkeiten auf dem internationalen Energiemarkt die Preise von Gas und Öl weiter steigen werden, wird den Pellets eine stabile Zukunft vorausgesagt. Derzeit liegen die Kosten etwa bei einem Viertel der Kosten von Gas und Öl.

Die Preisstabilität des aus den Holzabfällen gewonnenen "Treibstoffs" ist einleuchtend. Holz wächst regional nach und ist ständig verfügbar. Dadurch wirken sich internationale Irritationen nicht auf den Preis aus. Die Produktion von Pellets wirkt sich positiv auf die Strukturen der heimischen Region aus, da Arbeitsplätze von der Forstwirtschaft bis in den Dienstleistungssektor langfristig und sicher geschaffen werden.

Nicht zu unterschätzen ist die ungefährliche Handhabung der gepressten Holzpellets. Transporte, im Sack oder lose als Schüttgut, sind kein Gefahrgut und die Lagerung ist absolut unproblematisch, da nichts in den Pellets enthalten ist, das nicht in die Natur gehört.

Pellets

 

Pellets
Pellets
Das macht sich auch bei der Verbrennung positiv bemerkbar. Die Verbrennung von Pellets läuft weitgehend CO2-neutral ab. Verbrennen Pellets, so wird nur soviel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum beim Wachstum zuvor aufgenommen und in dem jeweiligen Holzstückchen abgelagert hat. Dies wird als geschlossener Kohlenstoffkreislauf bezeichnet und führt nicht, wie bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas zu einer Erhöhung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre – ursächlich verantwortlich für den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt.
Geringer ist ebenfalls der bei einer Verbrennung entstehende Schwefeldioxidausstoß. Da dieses Gas maßgeblich zur Bildung von saurem Regen beiträgt, leitet die Pellets-Verbrennung einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Wälder.
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